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Verwendete Quellen:
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- Büro für Touristische Information der Hauptstadt Warschau
- Historisches Museum der Hauptstadt Warschau
- Palast für Kultur und Wissenschaft
- Amt der Hauptstadt Warschau
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- Die Altstadt
Die Altstadt ist das älteste Stadtviertel Warschaus. Sie wurde um die Wende des 13. und 14. Jahrhunderts gegründet. Sie wurde auf der Basis eines regelmäßigen Straßennetzes in Form vom Schachbrett gebaut.
Völlig zerstört wahrend des Zweiten Weltkriegs, ist die Altstadt komplett wiederaufgebaut worden, und die mittelalterliche urbanistische Struktur wurde erhalten. Der ganze altstädtische Baukomplex ist in die UNESCO Liste der Weltkulturerbe eingetragen.
- Die Neustadt
Die Neustadt, ursprünglich Neues Warschau, wurde um die Wende des 14. und 15. Jahrhunderts gestaltet. Seit dem Jahre 1408 besaß sie eine eigene Selbstverwaltung, den Marktplatz mit dem Rathaus sowie zahlreiche Gotteshäuser. Die Neustadt entwickelte sich als unabhängige städtische Einheit bis zum 18. Jahrhundert, und dann, nach der Beschließung der Grundgesetzes vom 3. Mai, wurde sie in das Gebiet Warschaus eingegliedert.
- Der Krasiñskichplatz
Der Platz erstreckt sich zwischen der Neustadt und dem Bankowy Platz. Dort befindet sich der Barockpalast der Familie Krasiñski, einer der einst schönsten aristokratischen Paläste Warschaus. Der nach dem Entwurf von Tylman aus Gameren gebaute Palast ist seit dem Jahre 1764 das Eigentum der Republik Polen. Gegenüber dem Palast steht das moderne Gebäude des Oberstgerichts sowie das Denkmal des Warschauer Aufstands.
- Der Teatralny-Platz
Die Gegend des Teatralny Platzes war vom Ende des 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts das Handels- und Kulturzentrum Warschaus. Hier stehen riesige, klassizistische Gebäuden, die in der Zeit des Kongresskönigtums entstanden worden sind. Das Hauptobjekt ist das Großtheater, in der Vergangenheit das größte derartige Gebäude Europas.
- Der Pi³sudski Platz
Der Pi³sudski Platz liegt im Zentrum Warschaus, in der Nähe des historischen Königweges. Seine westliche Straßenfront mit dem Saski Palast (Sächsischer Palast) war ein wichtiges Element des im 18. Jahrhundert gegründeten urbanistischen Komplexes, der sog. Sächsischen Achse. Der ehemalige Palasthof wurde zum Stadtplatz. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs, erhalten blieb nur ein sich auf der Sächsischen Achse befindender Teil des Palastsäulengangs mit der Grabstätte des Unbekannten Soldaten - der nationalen Gedächtnisstätte Polens. Heutzutage ist der Pi³sudski Platz der Ort der Staatsfeier.
- Der Bankowy Platz
Der Bankowy Platz (Bankenplatz) entstand im Jahre 1825 auf der Stelle des Hofes des Palasts von der Familie Ogiñski. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der Platz in Dreieckform gestaltet und später umgebaut. Bebaut wurde er mit Baukomplexen nach dem Entwurf von A. Corazzi, errichtet oder umgebaut im klassizistischen Stil. Ihren Sitz hatten hier die Regierungs- und Steuerbehörden. Zur Zeit hat hier seinen Sitz der Präsident von Warschau.
- Krakauer Vorstadt
Die repräsentative Straße Warschaus, bei der mitsamt der Entwicklung der Stadt Gutshäuser und Meierhöfe von Schlachta, des polnischen Adelstands, herauswuchsen, und seit Beginn des 17. Jahrhunderts auch die Paläste und Residenzen von Magnaten mit Gartenanlagen sowie Kirchen mit Klostern errichtet wurden. Viele Gebäuden aus 17. und 18. Jahrhundert blieben erhalten, vor allem Kirchen und Magnatpaläste.
- Die Ujazdowskie Alleen
Sie führen vom Dreikreuzplatz bis zur Belwederska Straße und sind bis heute eine der elegantesten Straßen Warschaus. Es befinden sich hier ebenfalls Palästchen, Villen und vornehme Mietshäuser von historischem Wert, zahlreiche Botschaften, als auch Gebäuden des Ministerratsamtes, der Ujazdowski Park und Königliche Bäder mit dem Belvedere.
- Königliche Bäder
Es ist einer der schönsten Baukomplexe Europas dieser Art. Die im 17. Jahrhundert durch Stanis³aw Lubomirski gegründeten Bäder verdanken ihre jetzige Form den Bemühungen des Königs Stanis³aw August Poniatowski, dem sie seit dem Jahre 1764 angehörten. Innerhalb von beinahe 30 Jahren entstand auf dem Gebiet von zirka 80 Hektar eine Sommerresidenz des Monarchen, ein Park wurde geplant und Gebäuden errichtet. In dieser Zeit die aus dem 17. Jahrhundert stammende, nach dem Entwurf von Tylman von Gameren gebaute Badeanlage, wurde durch Dominik Merlini in ein herrliches klassizistisches Palast auf der Insel umgewandelt.
In der Zeit des Koenigs Stanis³aw August Poniatowski wurde das Amphitheater gebaut - ein Werk von Jan Chrystian Kamstezer, die Große Orangerie mit dem Hoftheater sowie das Weiße Haus und der Myœlewicki Palast. Der den Palastkomplex umgebende Park verbindet Elemente des regelmäßigen französischen Garten mit dem landschaftlichen englischen Park.
- Wilanów
Die königliche Residenz des Johann III. Sobieski und des August II. Der Palast samt dem ihn umgebenden Garten ist einer der wertvollsten kulturhistorischen Schätze polnischer Barockzeit. Er wurde Ende des 17. Jahrhunderts für den König Johann III. durch Augustyn Locci errichtet und später durch aufeinanderfolgende Besitzer erbaut. Der Palast verkörpert die charakteristische Voraussetzung entre cour et jardin (zwischen Hof und Garten). Sein einzigartiger Wert beruht auf origineller Baukunst sowie auf malerisch - bildhauerischer Ausstattung der Elevationen und des Inneren des Palastes, die an die Symbolik der Antike anknüpft.
Die Innenräume repräsentieren drei Stilepochen: Die ältesten, aus der Barockzeit stammenden königlichen Gemächer befinden sich in der zentralen Teil des Palastes. Die Innenräume aus dem 18. Jahrhundert besetzen den südlichen Flügel mit anschließendem Pavillon - das Badezimmer von Izabela Lubomirska, und im nördlichen Flügel befinden sich die Gelasse aus dem 19. Jahrhundert - der Zeit von Familie Potocki.
- Warschau von Chopin
Fryderyk Chopin, der in der Zeit von "Sturm und Drang" lebte, wann die demokratischen Ideen zum Vorschein kamen und immer mehr Menschen die Pläne für Polens Freisetzung von der Gewalt der drei Großmächte ersannen, verlieh seiner Musik ein herrliches Bild vom Leiden, Verzweiflung, heldenhafter Begeisterung, Tatendrang und Sehnsucht, die mit dem Gedanken and die Heimat eng verbunden waren. Die Musik Chopins knüpft an die polnische Musiktradition an, sie nutzt die volkstümliche Folklore, ist deutlich mit nationalem Charakter bezeichnet, wodurch sie zu einem Symbol der nationalen Kultur wurde. In Warschau gibt es viele Stätten, die mit dem Leben und Schaffen von Fryderyk Chopin verbunden sind.
- Die Heldenstadt
Während des Zweiten Weltkriegs sind etwa 6 Millionen Polen und polnischer Juden ums Leben gekommen. Warschau erlebte ein Drama der Extermination der jüdischen Bevölkerung im Jahre 1943 und des Warschauer Aufstands im Jahre 1944, die blutig niedergeschlagen worden sind. Planmäßig abgerissen durch die Nazis, verlor Warschau 80 Prozent seiner Bausubstanz. Es gibt in Warschau viele Stätten, die eine Erinnerung an diese Ereignisse sind.
- Warschauer judaica
Vor dem Zweiten Weltkrieg war Warschau Europas zweitgrößte, und Welt viertgrößte Ansammlung der jüdischen Bevölkerung (gefolgt von New York, Moskau und Chicago). Etwa 350 Tausend Juden lebten in der Stadt. Während der Besetzungszeit haben die Nazis auf dem Gebiet des von Juden bewohnten Stadtviertels ein Ghetto eingerichtet. Seit März 1942 wurden von hier die Juden massenhaft in das Vernichtungslager in Treblinka ausgefahren. Am 19. April 1943 haben die Deutschen entschieden, das Ghetto endgültig aufzulösen. In Antwort darauf, leisteten die Jüdische Kampforganisation und der Jüdische Militärbund bewaffneten Widerstand. Trotz der riesigen Übergewalt der deutschen Truppen wehrten sich die Aufständischen bis Mitte Mai 1943. Nach dem Abbau von Ghetto, den die Ermordung fast aller seiner Bewohner begleitet hat, haben die Deutschen das ganze Gebiet dem Erdboden gleichgemacht. Auf der sogenannten "arischen Seite" haben sich etwa 20 Tausend Juden versteckt, die ihre Befreiung erlebt haben.
- Das sozrealistische Warschau
Der Wiederaufbau Warschaus fiel auf die Jahre zu, wann sich der obligatorische Stil des sozialistischen Realismus gestaltete. Deswegen sind in Warschau zahlreiche Beispiele der sozrealistischen Gebäuden zu finden.
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